Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.

Soviel ist klar.

Aber galt das auch fur die Pioniere der
Agrarbranche?

Und was hat der Bauer gefressen, bevor er zum Bauern wurde?

Und weshalb wurde er zum Bauern?

Nur wegen dem Fressen?

Öffnungszeiten: 

9.-19. Mai 2019

Mit: Christof Fellmann, Max Christian Graeff, Sylvie Kohler, Annabelle Sersch

KATALOG

Reiseangebote: Béla Rothenbühler, Runa Wehrli,

Michèle Fella, Franz Szekeres

Redaktion: Kurt Stadelmann
Mit Beiträgen von: Yves Bossart, Valentin Groebner, Pablo Haller,Gregor Kälin, Judith Keller,

André Schürmann, Heinz Stalder
Korrektorat: El Dürig-Rubin
Recherchen: Anic Davatz, Michèle Fella, Marino Ferri, 

Andrea Huwyler, Daniela Jost, Anouk von Känel,

Runa Wehrli
Networking / Sponsoring: Jana Avanzini, Lili Kälin, 

André Schürmann
Gestaltung: Michel Steiner
Druck: Druckerei Odermatt

REISEBÜRO

 

Produktion: Fetter Vetter & Oma Hommage
Spiel: Christoph Fellmann, Max Christian Graeff, 

Sandro Niederberger, Stefan Schönholzer,

Annabelle Sersch
Szenografie, Kostüm: Elke Mulders, Christof Bühler
Dramaturgie: Béla Rothenbühler
Regie: Nina Halpern
Technik: Jean First
Infografik: Kaspar Flückiger
Eventkoordination: Gilda Laneve
Testimonials: Guido Henseler


 

Orloge

Orloge bietet vieles an. Bei uns kriegen Sie Kriege, Krisen, Erfindungen, Entdeckungen, Pioniertaten, Sternstunden der Menschheit oder mindestens der Innerschweiz. Und vor allem: Viele Anfänge, viele erste Male. Nicht in unserem Angebot enthalten ist jedoch eine Reise in die Entstehungszeit des Theaters. Wieso, wundern Sie sich? Sie liegt zehntausende, vielleicht hunderttausende Jahre zurück. Unsichere Zeiten.
Wir können mit einiger Sicherheit sagen, dass der Mensch schon kurz, nachdem er sich in Ostafrika von den Bäumen wagte, mit dem Theaterspielen begann. Gerne nennen KulturhistorikerInnen die Höhlenmalereien, die allerhöchstens 40’000 Jahre alt sind, die ersten Kunstwerke der Menschheit. Was sie verschweigen dabei: Schon unter den ältesten Bildern finden sich Darstellungen von SchauspielerInnen. Es handelt sich bei diesen vermeintlichen Ur-Kunstwerken also eigentlich eher um Theaterrezensionen. Auch solche können kunstvoll sein, sicher, doch sie als die ursprünglichen Kunstwerke zu bezeichnen, ist in sich widersprüchlich, schlicht unsinnig. Auf diesen Wand-Kritiken finden sich Menschen mit Masken und Kostümen, auch Mischwesen aus Mensch und Tier, sie scheinen zu tanzen, zu spielen: Mitmenschen, Tote, Tiere, Naturgeister und Dämoninnen.