Fetter Vetter & Oma Hommage

Wir wären nicht ungern die Stimme unserer Generation — aber wir befürchten, sie hat schon eine.

Regie

Lieber du als ich

*1991 in Luzern, hat vor seinem Studium an der Zürcher Hochschule der Künste in Jugendproduktionen am Luzerner Theater mitgewirkt und bei RegisseurInnen wie Christina Friedrich, Tobias Kratzer, Alvis Hermanis und Thorleifur Örn Arnarsson assistiert. Neben seiner Theaterarbeit inszeniert er Kurzfilme und Musikvideos, unter anderem für die Bands Maze, Kapnorth und Hanreti, den Solokünstler Zachov und die Londoner Band We-Are-Z. Neben Theaterstücken mit Fetter Vetter & Oma Hommage inszenierte er 2016 Wovor hast du eigentlich Angst? (nach Richard Dresser, Theater Trier) und das Strassenspektakel Überall Niemand der Compagnie Trottvoir und 2017 in Zusammenarbeit mit dem Kollektiv Zell:Stoff Heim#2 - Die Einsamkeit des Kranführers.

Seit 2018 wirkt Dlaboha regelmässig im Team von Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson als Übersetzer und Performer mit und verfolgt weiterhin Projekte in der freien Szene. 2020 wird Dlaboha ausserdem im Rahmen der European Season bei der Royal Shakespeare Company in Stratford arbeiten.

Produktion und Regieassistenz

Lieber Bratwurst als Bratkartoffeln

*1992 in Luzern. Vor ihrem Studium sammelte sie erste Erfahrungen als Ensemblemitglied bei mehreren Produktionen des Luzerner
Vereins Musical Fever. Auch im Kreativteam und als Chorleiterin war sie im Verein tätig. Erste Theaterluft konnte sie 2010 als Bühnendarstellerin bei Don‘t Bury schnuppern (Frei nach Sophokles’ Antigone, Regie: Andreas Hermann, Luzerner Theater). Darauf spielte
sie bei mehreren Produktionen von
Fetter Vetter & Oma Hommage mit, darunter Die Benachrichtigung (von Václav Havel, Neubad Luzern, Gewinnerprojekt FKK) und Die Traumfabrik (von Béla Rothenbühler, in Luzern, Zürich und Bern). Es folgten mehrere Produktions- und Regieassistenzen bei Fetter Vetter & Oma Hommage.
Gilda war auch als Theaterpädagogin in der Abteilung Schule und Theater des Luzerner Theater tätig. 2017  schloss sie das Studium an der Hochschule Luzern mit dem Bachelor of Arts in Musik und Bewegung ab. Sie unterrichtet musikalische Grundschule an verschiedenen
Primarschulen in der Zentralschweiz und ist aktuell als Regieassistentin bei der Jugendproduktion Cybercity (von Mirko Borscht) am Luzerner Theater tätig.

Szenographie

Lieber himmelblau als blauschimmelgrau

*1992 in Nijmegen, Niederlande, hat vor ihrem Studium am Schauspielhaus Zürich hospitiert und unter anderem mit BühnenbildnerInnern wie Thilo Reuther, Henrike Engel und Barbara Pfyffer gearbeitet. 2016 schloss sie das Studium an der Zürcher Hochschule der Künste in Szenographie ab. Neben diversen Kurzfilmausstattungen, Kostümkonzepten und Bühnenbildern im Kontext des Studiums erhielt sie für die Kollektivarbeit ihrer Diplomarbeit (Wir gehen vorwärts in der Zeit zurück und unsere Wunden platzen zu, Zusammenarbeit mit Melanie Sidler und Marion Haering, ZhdK) den Roman Clemens-Preis.

Neben Theaterstücken mit Fetter Vetter & Oma Hommage arbeitete Elke Mulders 2018 als Assistentin beim Zürcher Kollektiv Goldproduktionen (Vereinslokal Utopia, Kunstmuseum Luzern) und betätigt sich als Grafikerin in diversen Bereichen. Seit Anfangs 2019 wirkt sie als Vorstandsmitglied in t.Zentralschweiz (dem Verband der freien Kulturschaffenden) mit.

Dramaturgie

Lieber baumeln als straucheln

*1990 in Reussbühl. Arbeitete schon während seinem Germanistik- und Philosophiestudium in Zürich als Dramaturg und Bühnenautor bei Laientheaterproduktionen in und um Luzern. Seit 2016 arbeitet er gemeinsam mit Regisseur Damiàn Dlaboha, Szenographin Elke Mulders und Produzentin Gilda Laneve unter dem Namen Fetter Vetter & Oma Hommage in der freien Theaterszene in und um Luzern. 2017 kam sein Erstling Die Traumfabrik in Luzern, Bern und Zürich auf die Bühne, daneben weitere professionelle Engagements als Dramaturg. Zudem Gitarrist, Sänger und Songwriter der Band Mehltau, Songtexter für die Luzerner Bands Hanreti, Me & The Magic Horses, Harrison’s Trickbag und weitere, Kommissionsmitglied des FUKA-Fonds und Stipendiat der Migros-Literaturplattform double sowie von Dezember 2019 bis März 2020
Atelierstipendiat der Städtepartnerschaft Luzern-Chicago.