Richtig gute Arbeit, Leute
von Fabienne Lehmann, Jane Mumford und Béla Rothenbühler
Patriarchat:
Ich werde Sie verklagen, Sie Versager!!!
Doktor:
Ich würde meine letzten Tage nicht im Gericht verbringen, wenn ich Sie wäre. Ganz ehrlich: Ihr Ende naht. Wir werden Sie palliativ behandeln, so dass Sie keine Schmerzen haben müssen. Aber ich denke, die Akzeptanz ihrer Niederlage ist nun das Wichtigste. Und das Schwierigste. Sie müssen einsehen, dass das Licht manchmal auch gewinnen kann – und diesmal gewonnen hat.
Patriarchat:
Was zur Hölle ist denn dieses Licht?
Doktor:
Die Antwort wird Ihnen nicht gefallen.
Wir vermuten es ist…
Liebe.
Patriarchat:
AHHH!!!!
Uraufführung: Sa, 05.12.2026 / 20:00, Südpol Luzern
Aufführungen: S0, 06.12.2026 / 17:00, Südpol Luzern
Sa, 09.12.2026 / 20:00, Südpol Luzern
Spiel: Lion-Russell Baumann, Susanne Kunz
Chor: Die Nachkommen (Emma Ambauen, Xenia Bertschmann, Nadine Hochstrasser, Noah Husmann, Klara Förster, Alexandra Steiger)
Regie: Damiàn Dlaboha
Choreographie: I-Fen Lin
Text: Fabienne Lehmann, Jane Mumford, Béla Rothenbühler
Szenographie & Kostüme: Savino Caruso, Jules Claude Gisler
Licht: Remo Merz
Produktionsleitung: Das Theaterkolleg
Produktion: Fetter Vetter & Oma Hommage
Koproduktion: Südpol Luzern
Mit freundlicher Unterstützung von:
Fuka Fonds
Luzern Plus
Selektive Kulturförderung Kanton Luzern
Migros Kulturprozent Luzern
Arthur Waser Stiftung
Stiftung Monika Widmer
Stiftung Kopp-Maus
GGL
Walter Haefner Sitftung
Lixmar-Stiftung
RICHTIG GUTE ARBEIT, LEUTE ist eine Stückentwicklung. Ein Theaterabend, an dem zwei Schauspieler:innen sich sprechend und sinnierend am Patriarchat abarbeiten. Gleichzeitig hat ein Spiel-Chor aus Luzerner Laiendarsteller:innen Spass auf der Bühne und gibt das Patriarchat auf einer spielerischen Ebene der Lächerlichkeit preis.
Alle Menschen auf der Bühne ziehen zwar am gleichen Strick: Sie demaskieren ein System, das die meisten Aspekte unseres Lebens fundamental prägt, das Ungleichheiten fördert und die Welt schlicht und uneingeschränkt schlechter macht. Die Strategien dieser Demaskierung sind dabei aber radikal verschieden.
Die dreifache Autor:innenschaft des Stücks, die unterschiedlichen Stile von Mumford, Lehmann und Rothenbühler, lassen den Abend zu einer Collage voller Brüche werden, der atemloszwischen Comedy und Tragik und verschiedenen Teilaspekten des Problems hin- und herspringt.